Über uns

 

Alpenhof Wildschönau – Familie Luchner,  Tiroler Gastlichkeit seit 1958

Unseren Alpenhof gibt es bereits seit über 60 Jahren. Im Mai 1994 haben wir den Betrieb von unseren Eltern Franz und Anna Luchner übernommen.

Unser Bestreben ist es, auf Ihre Fragen und Wünsche einzugehen und Ihnen ein gemütliches Urlaubszuhause zu bieten, unter

dem Motto – nicht zu Hause und  doch daheim!

Wir sind stolz und dankbar, dass wir viele treue, langjährige Stammgäste immer wieder bei uns begrüßen dürfen.

Vielleicht zählen Sie ja auch bald dazu!

Es freuen sich auf Sie,

Elisabeth und Franz Josef mit Franz- Josef jun., Anna und Hannes Luchner 

 

Ein kleiner Rückblick zur Firstfeier vom Alpenhof  – Zimmermeister Klingler:

Wir haben heute den 9. Oktober 1958.

Es ist ein großer Tag für jeden, wenn er für sein eigenes Haus den First aufsetzen kann.

Die Bauherren sind Franz Luchner sen. und seine Frau Ursula, und dessen Sohn Franz Luchner mit seiner Frau Anna.

Das Haus wurde im Winter 1957 von Luchner jun. geplant und es wurde auch gleich mit dem Aushub begonnen (Pickel und Schaufel).

Nach zweimonatiger schwerster Arbeit der Beiden war der Grund ca. 400m3 ausgehoben.

Im folgenden Sommer wurde der Keller und das Parterre aufgemauert und so wurde der Bau den Winter über stehen gelassen,  im Sommer wurde dann wieder weitergearbeitet.

Die Maurerarbeiten machten sich die Beiden selbst, da Luchner s. und Luchner j. Polier waren und sie ein eigenes Maurermeistergewerbe besitzten.

Die Zimmerarbeiten führte der Zimmermeister Sepp Klingler aus Oberau durch.

Wir wollen noch einige Baustoffpreise festhalten.

So kosteten zum Bau :

die 30 cm starken Hohlsteine 4,40 Schilling

die 25 cm starken Hohlsteine 3,50    ’’

die Normalziegel 25/12/6,5     0,67    ’’

der Zement ein Sack 50 kg,  25,00    ’’

Wir haben heute eine gute Zeit mit genug Arbeit, so das auch ein gewöhnlicher Arbeiter ein anständiges Leben führen kann.

Ein Maurer verdient pro Stunde 9,00 S, ein Hilfsarbeiter 7,50 S.

Ein Liter Milch kostet 2,20 S, 1 kg Schwarzbrot 3,80 S.

 

Wir wollen auch den Herrgott nicht vergessen und ihm danken für seinen Segen u. dem Schutze, dass nie ein Unglück geschah.

 

Das Haus ist für ein Fremdenheim gedacht u. wir wünschen, dass so mancher einen fröhlichen Urlaub verbringt.

Niederau , am 9.10.1958